Skip to content

Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn

Heute beginnt die 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen. Der Gipfel, auf dem Vertreter der Zivilgesellschaft, Diplomaten und Politiker aus aller Welt zusammenkommen, findet in diesem Jahr in Bonn statt und läuft noch bis zum 17. November. Den Vorsitz der Konferenz hat in diesem Jahr der akut vom Klimawandel bedrohte pazifische Inselstaat Fidschi.

Logo der 23. UN-Klimakonferenz vom 6. bis 17. November in Bonn unter Präsidentschaft der Fidschis
Logo der 23. UN-Klimakonferenz vom 6. bis 17. November in Bonn

Im Rahmen der internationalen Anstrengungen gegen den Klimawandel hat sich die internationale Staatengemeinschaft bereits 1992 mit der Gründung der UN-Klimarahmenkonvention  (United Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC) in Rio de Janeiro ein wichtiges Ziel gesetzt: die Konzentration der Treibhausgase in unserer Atmosphäre soll auf einem Level stabilisiert werden, sodass gefährliche anthropogene Störungen im Klimasystem vermieden werden.

Zusammengefasst kann man sagen: die UN-Klimarahmenkonvention ist das internationale, multilaterale Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen, in welchem sich alle Industrieländer zur Reduktion ihres Ausstoßes an Treibhausgasen verpflichtet haben.

Das oberste Entscheidungsgremium der jährlich stattfindenden UN-Klimarahmenkonvention ist die Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP), welche auch als Klimagipfel, Weltklimakonferenz oder UN-Klimakonferenz bekannt ist. Ziel der Konferenzen ist die Förderung der wirksamen Durchführung des Übereinkommens und das Vorantreiben des internationalen Klimaschutzes. Für diesen Zweck können die Vertragsstaaten Zusätze (sog. amendments) oder eigenständige Abkommen verabschieden.

Ein wichtiger Meilensteine in der Geschichte der COP war die Verabschiedung des Kyoto Protokolls auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz (COP 3 in Kyoto) im Jahr 1997. Hiermit wurden für die Industrieländer erstmals rechtsverbindliche Verpflichtungen zur Reduzierung und Begrenzung der Treibhausgasemissionen festlegt. Das 2005 in Kraft getretene Abkommen ist noch bis 2020 gültig.

Auf der COP21 in Paris im Jahr 2015 wurde das daran anschließende Pariser Abkommen unterzeichnet. In diesem Übereinkommen verpflichten sich alle 195 Mitgliedsstaaten (Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer), die Erderwärmung im Vergleich zu vorindustriellen Werten auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen und somit einen längst überfälligen Beitrag zum internationalen Klimaschutz zu leisten. Aktuell wurde das Abkommen lediglich von Syrien und den USA (Austritt 2017) nicht ratifiziert.

Die COP 23 in Bonn ist die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Es werden bis zu 25.000 Teilnehmende aus allen Ländern der Welt erwartet, darüber hinaus rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als 1000 Journalistinnen und Journalisten.

Aber um was geht es bei der COP 23?

Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) werden die Regierungen zum einen die Details zur Anwendung des Pariser Abkommens weiter ausarbeiten. Dies ist notwendig, um das so genannte Regelbuch beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschieden zu können. Zum anderen werden die unterschiedlichen Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft ihre verschiedenen Klimaschutzinitiativen und -projekte vorstellen. Sie sollen einen Überblick darüber geben, welche Aktivitäten aktuell zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, zur Treibhausgas-Minderung und zur Umlenkung von Investitionen in kohlenstoffarmes Wirtschaften stattfinden.

Wir dürfen also gespannt sein, zu welchen Ergebnissen die Staatengemeinschaft in den nächsten 2 Wochen kommt!

Waldbericht der Bundesregierung 2017

Anfang September wurde der „Waldbericht der Bundesregierung 2017“ veröffentlicht.
Dieser gibt einen Überblick über die Situation der deutschen Wälder und die Lage der nationalen Forst- und Holzwirtschaft. Zudem beschreibt der Bericht die waldpolitischen Aktivitäten der Bundesregierung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Urwaldgebiet Mittelsteighütte, Bergmischwald, Gemeine Fichte (Picea abies), Rotbuche (Fagus sylvatica)
Urwaldgebiet Mittelsteighütte, Bergmischwald, Gemeine Fichte (Picea abies), Rotbuche (Fagus sylvatica)

Im Mittelpunkt des Berichtetes stehen die heterogenen gesellschaftlichen, teilweise konkurrierenden Ansprüche an die Waldökosysteme. Eine aktuelle Herausforderung ist der Interessensausgleich zwischen diesen verschiedenen Anforderungen der Holzwirtschaft, des Klima- und Naturschutzes und der Erholung.

forest-745051_1280
Bundesforstminister Christian Schmidt zieht insgesamt eine positive Bilanz:

„Mit einem Anteil von 32 Prozent prägt der Wald das Bild unseres Landes. Der Wald in Deutschland ist in einem guten Zustand. Er erfüllt vielfältige Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen. Die Bewirtschaftung der Wälder in Deutschland ist nachhaltig und weltweit vorbildlich. Zwei Drittel unserer Bevölkerung nutzen den Wald für Freizeit und Erholung. Gleichzeitig hat sich die ökologische Wertigkeit unserer Wälder in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert.“

Laut Schmidt ist eine „nachhaltige Waldbewirtschaftung heute unverzichtbar“, denn der Rohstoff Holz weist nicht nur eine erstklassige Ökobilanz auf, sondern der Wald ist gleichzeitig auch ein wichtiger Klimaschützer mit hohem Klimaschutzpotenzial. So reduziert der deutsche Wald rund 14 % unserer CO2-Emissionen jährlich. Daneben bietet das Ökosystem Wald Lebensräume für viele, zum Teil seltener, Pflanzen- und Tierarten und trägt somit auch zum Erhalt und Ausbau der Biodiversität bei.
Darüber hinaus ist die deutsche Forstwirtschaft mit 1,1 Millionen Arbeitsplätzen ein hoher Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber. Besonders in den ländlichen Räumen werden dadurch sowohl die Wertschöpfung als auch die Wirtschaftskraft gestärkt!

Försterwanderung im Ferienpark Landal Hochwald

Am 12. Oktober 2017 ging es mit Herrn Weber, einem Förster der Landesforste Rheinland-Pfalz, auf Wandertour durch die Wälder rund um den rheinland-pfälzischen Ferienpark Landal Hochwald, welcher inmitten der waldreichen Landschaft des Hunsrücks gelegen ist.

Zu Beginn der Wanderung empfing Herr Weber alle Teilnehmer an der Rezeption des Parks. Gemeinsam startete die Gruppe in den nahe gelegenen Wald, wo der Förster über verschiedene, waldrelevante Themen berichtete.

Erläuterungen durch Herrn Weber von den Landesforsten Rheinland-Pfalz
Erläuterungen durch Herrn Weber von den Landesforsten Rheinland-Pfalz

 

So erfuhren die Gäste, dass der Wald über diverse Eigentümer verfügt, die sich in drei große Gruppen einteilen lassen.

Der Privatwald ist im Besitz privater Waldeigentümer, also nicht im Eigentum von Städten, Gemeinden, Kirchen oder in der Hand des Staates. Liegt der Waldbesitz in den Händen von Körperschaften (z. B. Kirchen), Städten oder Gemeinden, spricht man vom Körperschaftswald oder Gemeindewald. Der dritte Waldbesitzer sind Bund und Länder, welche den sog. Staatsforst ihr Eigen nennen.

Deutschlandweit wird knapp die Hälfte des Waldes von privaten Eigentümern bewirtschaftet, somit stellen die privaten Waldeigentümer die größte Eigentümergruppe dar. Etwa 35 Prozent des Waldes sind Staatsforst. Die restlichen 20 Prozent sind in der Hand von Körperschaften. So verteilt sich die Verantwortung für den Wald auf viele Schultern.

Waldfläche nach Eigentumsart Quelle: BMEL
Waldfläche nach Eigentumsart,  Quelle: BMEL

Ein weiteres Thema der Wanderung war die Flächenverteilung der deutschen Waldgebiete auf die Bundesländer. Rund ein Drittel der Landesfläche Deutschlands ist bewaldet. Dies entspricht einer Fläche von 11,4 Mio. Hektar. Rheinland-Pfalz ist mit 42% der Landesfläche das am dichtesten bewaldete Bundesland. Das waldreichste Bundesland hingegen ist Bayern, das über knapp ein Viertel der deutschen Wälder verfügt (2,61 Mio. ha). Dies entspricht einem Waldanteil von einem Drittel der Landesfläche des Freistaates.

Weiter führte die Wanderung zu einem nahegelegenen Baumanpflanzungsgebiet, an dessen Beispiel Herr Weber diverse Baumanpflanzungsarten erläuterte.

thumbnail

Nun folgte das Highlight des Tages: die Gruppe durfte bei einer Baumfällung durch die Waldarbeiter zuschauen!

Waldarbeit hautnah!
Waldarbeit hautnah!

Doch bevor der auserwählte Baum gefällt wurde, erhielt die Gruppe noch eine genaue Erläuterung der Technik.

thumbnail (3)thumbnail (4)

Voller Eindrücke ging es dann über das von klarem Quellwasser gespeisten Wassertretbecken zurück zum Park. Insgesamt eine Wanderung, die die Gäste so schnell nicht vergessen werden!

Wald als Ressource für unser Wohlbefinden – Glücksort Wald

Schon der Romantiker Ludwig Tieck schrieb über den Rückzugsort Wald:

„Erst unterm Blätterhimmel wird der Mensch zum Menschen.“

Seit einigen Jahren ist immer häufiger von den gesundheitsfördernden Effekten des Waldes und der Natur im Allgemeinen zu lesen. Doch was ist dran an dieser These?

Es ist kein Geheimnis mehr, dass regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft und durch den Wald gut für die Gesundheit sind und sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Doch wurden diese positiven Effekte in der Vergangenheit zunehmend auch wissenschaftlich untersucht, wodurch unter Anderem eine therapeutische und präventive Wirkung auf uns belegt werden konnte. Mit Wäldern assoziieren vielen Menschen Ruhe, Entspannung und Natürlichkeit. Zum mentalen Abschalten begibt man sich am besten in die Natur, sodass ein Waldspaziergang eine kleine Flucht aus dem Alltag sein kann.

 

autumn-1021322_1920

In einer zunehmend urbanen Umwelt und steigender Reizüberflutung im (vermehrt städtischen) Alltag, gewinnt die Gesundheitsförderung durch Erholung im Grünen für immer mehr Menschen an Bedeutung. Die wissenschaftlichen Studien zeigen, dass ein Ausflug in den Wald das Immunsystem stärkt, den Stresslevel senkt und sogar zur Steigerung des Selbstwertgefühls beiträgt. So ist es ratsam gerade nach stressigen Arbeitstagen noch einen Spaziergang durch die freie Natur zu machen, denn nachweislich reichen bereits einige Minuten aus, um den Kopf freizukriegen und zu entspannen.
Renate Cervinka, eine Umweltpsychologin der Universität Wien, forscht seit Jahrzehnten über den Einfluss der Natur auf den Menschen. Von ihr durchgeführte Untersuchungen belegen, dass der Wald sowohl die psychische, als auch die physische Gesundheit der Menschen unterstützt. Dies ist messbar, denn während eines Waldspazierganges nehmen sowohl Herzfrequenz, als auch die Adrenalin-Ausschüttung ab, der Blutdruck sinkt und gleichzeitig kommt es zur Entspannung der Muskeln.
Damit einhergehend kommt es auch zu einer innerlichen und geistigen Entspannung, denn Stress, negative Gedanken und Anspannung werden von positiven Gefühlen überdeckt. Dies sind viele gute Gründe, häufiger an die frische Luft zu gehen!

Die Angst um die heimische Rosskastanie

Nach dem meteorologischen Herbstanfang am 1. September beginnen nun langsam auch die ersten Bäume mit der Umstellung auf die kühlere Jahreszeit. Die typischen, leuchtenden Herbstfarben werden durch die Farbstoffe der Blätter, hauptsächlich das rote Anthocyan und das gelbe Karotin, verursacht.
Auffällig ist jedoch, dass die Kastanien in den Innenstädten jährlich bereits in den Sommermonaten eine verfrühte dunkelbraune Färbung der Blätter aufzeigen und mit dem Laubabwurf beginnen. Die Kastanie zählt in Deutschland zu den beliebtesten Bäumen, denn sie ist ein wahres Multitalent: ihre glänzend-braunen, glatten Früchte lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen, sondern sind auch bei erwachsenen Sammlern beliebt. Im Frühling beeindruckt der Baum mit seinen prächtigen weißen oder rosafarbenen Blüten und schützt im Sommer mit seiner dichten Krone vor Regen und Sonne. Umso bedauerlicher ist es, dass die Kastanie in unseren Städten immer seltener wird.
Denn seit einigen Jahren setzen den Bäumen gleich zwei Feinde zu: Einerseits die sogenannte Kastanienminiermotte, ein kleiner Schmetterling, der aus dem Balkan eingewandert ist und sich hierzulande ohne natürliche Feinde ungehemmt vermehren konnte.
Dieses Insekt, welches in erster Linie Rosskastanien befällt, wurde in Deutschland erstmals 1989 in Berlin nachgewiesen. Der Schädling ist für die Kastanien jedoch nicht lebensbedrohlich: „An ihr ist noch keine Kastanie gestorben“, sagt Stefanie Hahn vom Julius Kühn-Institut (JKI), das Kulturpflanzen in Deutschland erforscht gegenüber Spiegel Online. Die Larven der Miniermotte fressen die Blätter, wodurch es zu deren gelb-braun-geflecktem Aussehen kommt. Gleichzeitig wird die Photosynthese verringert und die Vegetationszeit verkürzt. Die geschwächten Bäume sind nun anfälliger gegen andere Schädlinge wie Pilze und Bakterien.

Die Mindermotte hinterlässt sichtbare Schäden and en Blättern der Kastanien (Quelle: Wikipedia)
Die Miniermotte hinterlässt sichtbare Schäden an den Blättern der Kastanien (Quelle: Wikipedia)

Hinzu kommt nun ein weitaus gefährlicherer, tückischer Erreger, der ganz Baumalleen befällt: ein Bakterium namens Pseudomonas syringae.
Der Erreger wurde in Deutschland erstmals 2007 entdeckt. In Indien wurde das Bakterium in den 1970er Jahren auf der Indischen Rosskastanie nachgewiesen. Von hier aus breitete es sich bis nach England und Holland aus und ist mittlerweile in ganz Mitteleuropa heimisch. Während der Erreger an der Indischen Rosskastanie lediglich Blattschäden verursacht, werden bei den heimischen Rosskastanien die Baumrinden angegriffen. Dadurch bildet sich ein rostbrauner bis schwarzer Ausfluss und die Rinde stirbt nach und nach ab. Infolgedessen wird die Versorgung der Wurzeln beeinträchtigt. Unter diesen geschwächten Umständen kommt es zum Befall durch verschiedene Pilzarten, welcher die Bäume letztendlich absterben lässt.
Laut forstpraxis.de sind bundesweit bereits die Hälfte aller Kastanien befallen, was an den „blutenden“ Stellen am Stamm, einer schütteren, teilweise abgestorbenen Krone und der dunkelbraunen bis schwarzen Verfärbung der Rinde zu erkennen ist.
Das Institut für Baumpflege spricht mittlerweile von einem „Rosskastanien-Sterben“ und äußert die Befürchtung, dass ein Großteil der Rosskastanien in den nächsten Jahren absterben wird. Bislang konnte kein wirksames Mittel gegen Pseudomonas entwickelt werden.

So kann man aktuell davon ausgehen, dass sich das gewohnte Bild unserer Stadtbäume in den kommenden Jahren verändern wird. Bereits jetzt pflanzen immer weniger Städte neue Kastanien an, da ein Verlauf der Krankheit nicht vorhergesagt werden kann. Auch im Hinblick auf die klimatische Veränderungen, mit Tendenz zu heißeren, trockeneren Sommern, ist damit zu rechnen, dass zukünftig eher wärmelieben, mediterrane Baumarten angepflanzt werden.

Meteorologischer Herbstanfang

Heute, am 1. September, ist meteorologischer Herbstanfang. Für Meteorologen beginnt der Herbst bereits gut drei Wochen vor dem kalendarischen Start der dritten Jahreszeit am 22 oder 23. September.

Der Begriff des meteorologischen Herbstanfangs ist relativ neu. Er existiert erst seit den ersten Wetteraufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts. Begründen lässt sich dieses Datum damit, dass Ende August oft ein deutlicher Wetterumschwung auftritt, der das Ende des Sommers auf der Nordhalbkugel einläutet. Dies geht mit einem vermehrten Auftreten von Kaltfronten einher. Somit gilt für die Wissenschaftler der 31. August als letzter Tag des Sommers. Wenn auch nach dem meteorologischen Herbstanfang vermehrt sonnig – warme Tage mit kühlen taureichen Nächten auftreten, spricht man vom sogenannten Altweibersommer. Der 1. September gilt auf der Nordhalbkugel als Herbstbeginn, weil die neue Jahreszeit für Meteorologen jeweils mit dem ersten Tag des Monats beginnt, in dem auch der kalendarische Beginn liegt (der 22. oder 23. September eines Jahres). Aus meteorologischer Sicht erstreckt sich der Herbst demnach vom 1. September bis zum 30. November.

Der kalendarische bzw. astronomische Herbstbeginn ist vom Stand der Sonne über dem Äquator abhängig und entspricht dem Tag, an dem die Sonne auf ihrer Bahn den Himmelsäquator von Norden nach Süden überquert und dann genau senkrecht über dem Äquator steht. An diesem Tag sind Tag und Nacht in ihrer zeitlichen Länge weitgehend identisch. Es vergehen 12 Stunden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang (Tag-Nacht-Gleiche). Da die Erde keine exakt runde Form aufweist, ist der genau Zeitpunkt des kalendarischen Herbstbeginns zeitlichen Schwankungen unterzogen und liegt auf der Nordhalbkugel zwischen dem 22. und 23. September. 2017 beginnt der kalendarische Herbst am 22. September.

autumn-65506_960_720

Neben dem meteorologischen und kalendarischen Herbstbeginn gibt es noch weitere Definitionen. Beispielsweise aus der sogenannten phänologischen Sichtweise. Die Phänologie ist die Lehre vom Einfluss der Witterung und des Klimas auf die jahreszeitliche Entwicklung der Pflanzen und Tiere (www.duden.de).

Entsprechend richtet sich der phänologische Kalender nach dem Entwicklungsstand der Flora. Der Herbst beginnt mit der charakteristischen herbstliche Färbung der Laubbäume, dem Abwurf des Herbstlaubes und der Ernte der Herbstfrüchte wie Birnen, Äpfel und Zwetschgen.

Mit dem Abwurf des Laubes beginnen sich unsere heimischen Laubbaumarten auf den Winter vorzubereiten, denn die sommergrünen Laubbaumarten haben keine anderen Mechanismen, der Kälte des Winters entgegenzuwirken. Ohne das Abwerfen des Blattwerkes, würde ein sommergrüner Baum erfrieren oder vertrocknen, da das Wasser des Baumes über die Blätter verdunstet und der Baum bei gefrorenem Boden kein Wasser durch die Wurzeln aufnehmen kann.

Vor dem Laufabwurf kommt er zur Laubverfärbung, da die Bäume den Blättern vor dem Abwurf Nährstoffe entziehen, um diese in den Wurzeln und im Stamm einzulagern. Ein für den Baum wichtiges Nährelement, der Stickstoff, ist zu großen Teilen im Chlorophyll gebunden, welches den Blättern ihr typisches Grün verleiht. Mit dem Abbau des Chlorophyll kommen die gelblichen und rötlichen Carotine zum Vorschein und verleihen den Laubwälder ihre charakteristische Herbstfärbung.

trees-1789120_960_720

Zahlen und Fakten rund um den Wald

Dank der Bundeswaldinventuren, welche alle 10 Jahre stattfinden und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft koordiniert werden, liegen uns verlässliche Zahlen für die deutschen Wälder vor. In Deutschland gibt es 11,4 Millionen Hektar Wald, das heißt: ein Drittel der Landesfläche ist mit Wald bedeckt. Damit zählt Deutschland zu den waldreichsten Ländern Europas.

csm_Der_deutsche_Wald_in_Zahlen_Waldfibel__343cc44c11

Abb. 1: Der deutsche Wald in Zahlen (Quelle: BMEL)

Rund 80 Millionen Menschen leben auf 35,7 Millionen Hektar. Die Nutzungsansprüche die Flächen sind verschieden: mehr als die Hälfte (52 %) entfallen auf die Landwirtschaft, gefolgt vom Wald bzw. der Forstwirtschaft mit 32 %. 13 % der Landfläche werden für Siedlung und Verkehr genutzt. Es liegt auf der Hand, dass dies auch zu einer wachsenden Konkurrenz an zwischen den verschiedenen Landnutzungsformen führen muss. Durch das Bundeswaldgesetz wird sichergestellt, dass der Bestand unserer Wälder erhalten bleibt. Erfreulich ist, dass die Waldfläche zwischen den Jahren 2002 und 2012 um 0,4 % (50.000 Hektar) leicht zugenommen hat.

Bei Betrachtung der Waldverteilung auf der Ebene der Bundesländer (abb. 2) fällt auf: Spitzenreiter und den waldreichsten Bundesländern sind Rheinland-Pfalz und Hessen, hier macht der Wald 42% des Landesfläche aus. Schlusslicht ist Schleswig-Holstein mit 11%. Die unterschiedliche, regionale Verteilung des Waldes ergibt sich daraus, dass Wälder vor allem dort zu finden sind, wo der Standort wegen der Bodenbeschaffenheit, der klimatischen Verhältnisse oder der Geländebedingungen für Siedlungsgründungen und Ackerbau wenig geeignet war.

csm_Die_Waldverteilung_in_Deutschland_004ca19f4c

Abb. 2: Die Waldverteilung in Deutschland (Quelle: BMEL)

Doch wie setzt sich unser Wald, welcher rund 93 Mio. Bäume enthält, zusammen? Die Wälder sind sehr vielfältig und weisen mit 90 Baumarten eine hohes Artenreichtum auf. Fichten (26%) und Kiefern (23 %) sind die die wichtigsten Baumarten in Deutschland, gefolgt von Buche (16 %) und Eiche (10%) (BWI).

Trotz der insgesamt positiven Bilanz ist der Wald weiterhin schutzbedürftig. So ist es sehr erfreulich, dass 47% der Wälder ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete sind.Der Klimawandel stellt eine der bedeutendsten aktuellen Herausforderungen für den Wald und die Forstwirtschaft dar. Gleichzeitig hat der Wald eine außerordentliche Bedeutung für den Klimaschutz, denn er bindet Kohlendioxid und stellt damit eine natürliche Kohlenstoffsenke dar. Der deutsche Wald entlastet die Atmosphäre um circa 52 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich. Für das Wachstum der Bäume ist das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). So können die Wälder national und global dazu beitragen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu vermindern Zudem leistet er als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz einen Beitrag zur Energiewende.

Earth Overshoot Day 2017

Vielleicht habt ihr es mitbekommen: Am 2. August 2017 war der Earth Overshoot Day („Welterschöpfungstag“ oder „Weltüberlastungstag“). Dieser Tag ist eine jährliche Kampagne der Non-Profit-Organisation Global Footprint Network (GFN). Er markiert den Tag des Jahres, an dem die menschliche Nachfrage nach natürlichen Ressourcen der Erde größer ist, als deren Kapazität zur Reproduktion dieser Ressourcen im laufenden Jahr.

Man kann also sagen: Ab diesem Tag leben wir, die Menschheit, über unsere Verhältnisse. Alle natürlichen Ressourcen, die unsere Erde innerhalb dieses Jahres regenerieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann, sind aufgebraucht. Wir haben den uns gegebenen, natürlichen Rahmen überschritten (engl. Overshoot) und müssen dadurch auf die natürlichen Reserven der Erde zurückgreifen, welche diese über viele Millionen Jahre angereichert hat.

Die Liste der natürlichen Ressource der Erde ist lang, dazu zählen saubere Luft, Erdöl, Wasser, Kohle und das Holz unserer Wälder. Außerdem auch andere Rohstoffe, Flächen sowie die Funktion und Qualität von Umweltkomponenten wie Boden, Luft und Wasser oder genetische Vielfalt (H. SCHÜTZ & BRINGE S.: Ressourcenverbrauch von Deutschland – aktuelle Kennzahlen und Begriffsbestimmungen. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, 2008).

Doch wie wird unser eigener Ressourcenverbrauch berechnet?

Um unseren Lebensstil messbar zu machen, entwickelten die Wissenschaftler Mathis Wackernagel und William Rees in den 90er Jahren die Idee des Ökologischen Fußabdruckes, der als eine Art Buchhaltungssystem für die Umweltressourcen unserer Erde verstanden werden kann.

800x500-National-Footprint

Abb. 1: Ökologischer Fußabdruck pro Land (Quelle: http://www.footprintnetwork.org)

Auf der Angebotsseite stehen die natürlichen Flächen der Erde: von Wäldern, über Meere, bis hin zu Wüsten und Seen. Hierbei wird auch die unterschiedliche „biologische Produktivität“ der Erdoberfläche berücksichtigt. Das Ergebnis entspricht der Biokapazität der Erde. Die Einheit der Biokapazität ist die biologisch produktive Fläche – dargestellt in der Maßeinheit „globale Hektar“ (gha) (vgl. Brot für die Welt „Über den ökologischen Fußabdruck“).

Auf der Nachfrageseite steht die Höhe des Verbrauchs an Biokapazität durch die Menschen. Sei es durch die Nutzung von Freiflächen durch Bauland oder die Rodung eines Waldes zur Energiegewinnung. Jedes menschliche Wirtschaften beansprucht natürliche Fläche.

Der ökologische Fußabdruck stellt also die Leistungsfähigkeit des Systems Erde dar und trifft eine Aussage darüber, wieviel Biokapazität gemessen in Hektar durch die Erde bereitgestellt werden muss, um die die Nachfrage der Menschheit an die natürlichen Ressourcen zu decken. (vgl. Lexikon der Nachhaltigkeit).

Nach Daten des Global Footprint Network und der European Environment Agency beträgt die Biokapazität der Erde pro Jahr 1,7 Globale Hektar pro Person. Allerdings verbraucht jeder Mensch im Durchschnitt 3,3 Globale Hektar pro Jahr und lebt damit über die eigenen Verhältnisse (Vgl. Abb.1).

An einer weiteren Grafik des Global Footprint Network (Abb. 2) kann man deutlich erkennen, dass unsere Nachfrage bereits seit Beginn der 1970 er Jahre das Angebot der natürlichen Ressourcen überschreitet und somit ein ökologisches Defizit besteht.

800x500-Reserve-Defizit-Trend-Welt

Abb. 2: Naturreserven-Defizit-Trend weltweit (Quelle: http://www.footprintnetwork.org)

Betrachtet man die Daten der vergangenen Jahre, wird deutlich, dass der Earth Overshoot Day jedes Jahr auf ein früheres Datum fällt. 2016 fiel der Welterschöpfungstag auf den 8. August, sechs Tage später als in diesem Jahr. Im Jahr 1971 war es jedoch noch der 21. Dezember. Berücksichtigt man nur die nationale Nachfrage nach Biokapazität, hätte der Earth Overshoot Day in Deutschland bereits am 24. April stattfinden müssen.

Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu senken. Dies reicht von kleinen, alltäglichen Verhaltensänderungen wie die Vermeidung von Plastiktüten, dem Kauf regionaler, saisonaler Produkte oder der Nutzung des Fahrrads für kurze, gerne auch lange Wegstrecken, statt die Fahrt mit dem Auto.

Wollt ihr wissen, wie hoch euer ökologischer Fußabdruck ist? Unter www.fussabdruck.de könnt Ihr euren persönlichen Ökologischen Fußabdruck mit einfachen Fragen zu den Themen „Ernährung“, „Wohnen“, „Mobilität“ und „Konsum“ ermitteln und erfahren, wie ihr ihn verringern könnt.

Gesunde Waldböden

Der Zustand der Waldböden in Deutschland hat sich leicht verbessert – das zeigt die zweite Bodenzustandserhebung (BZE) im Vergleich zu den Ergebnissen der ersten Bodenzustandserhebung vor rund 25 Jahren. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung der Waldbesitzerinnen, Waldbesitzer, Försterinnen und Förster wirkt. Die aktuelle BZE belegt den Erfolg der deutschen Forst- und Umweltpolitik.

Bodenzustand: Erfolge und Herausforderungen

Dank vermehrter Luftreinhaltung, Waldumbau und Bodenschutzkalkungen haben die Waldböden begonnen, sich zu erholen:

Die Böden enthalten weniger Säure. Das zeigen die gestiegenen pH-Werte.
Der Humuszustand und die Basensättigung der Böden haben sich verbessert.
Die Bodenschutzkalkung wirkt: noch viele Jahre nach einer Kalkung von durch durch Luftschadstoffe stark versauerten Böden durch durch Luftschadstoffe sind dort der pH-Wert, die Basensättigung und die Nährstoffversorgung der Bäume besser als auf vergleichbaren ungekalkten Waldstandorten.
Der Waldboden bis in 90 cm Tiefe inklusive Humusschicht enthält mehr als die Hälfte des gesamten in Wäldern gespeicherten Kohlenstoffs: 1.321 Millionen Tonnen (119 Tonnen Kohlenstoff je Hektar). Für die Berichterstattung nach dem Kyotoprotokoll werden nur die Humusauflage und die oberen 30 cm des darunterliegenden Mineralbodens berücksichtigt. Sie speichern jährlich rund 15 Millionen Tonnen Kohlendioxid und entlasten so die Atmosphäre. Damit leisten Waldböden aktiven Klimaschutz.
Die Schwermetalleinträge in den Wald und der Gehalt an Schwermetall in der Humusauflage haben abgenommen.
Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen sind überwiegend gut ernährt.
Der Anteil der BZE-Punkte , auf denen die kritischen Eintragsraten (Critical Loads) für eutrophierenden Stickstoff überschritten werden, ist von 77 Prozent in 1990 auf 52 Prozent in 2015 gesunken.

Weitere Maßnahmen sind erforderlich, um die Luft reinzuhalten und Stickstoffemissionen – u.a. verursacht durch Verbrennungsprozesse der Industrie und des Verkehrs sowie durch Ammoniak aus der Landwirtschaft – weiter zu verringern. Um Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) Maßnahmen in der Düngeverordnung vorgesehen. Als ein wichtiger Schritt wurde die Förderung für Maßnahmen zur emissionsarmen Gülleausbringung aufgestockt.

Darüber hinaus gilt es, die nachhaltige und bodenschonende Waldwirtschaft fortzuführen – zugunsten lebendiger Waldböden und gesunder und leistungsfähiger Wälder. BMEL setzt sich dafür ein, dass im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küsten-schutzes“ sowie in den EU-Programmen zur Förderung des ländlichen Raums auch weiterhin Maßnahmen zur nachhaltigen, naturnahen Waldbewirtschaftung und die Bodenschutzkalkung gefördert werden können.

Bundesweite BZE

Die BZE ist ein Gemeinschaftswerk von Bund und Ländern . Sie ist ein wertvolles Instrument des forstlichen Umweltmonitorings. Ziel der BZE ist, flächenrepräsentative und bundesweit vergleichbare Aussagen zum Zustand und der Veränderung von Waldböden, Vegetation, Kronenzustand und der Waldernährung zu liefern.

Rund 1.900 Wald-Stichprobenpunkten wurden auf einem 8×8 km Raster über ganz Deutschland verteilt. Auf ihnen wurden zwischen 2006 und 2008 möglichst 90 cm tiefe, rechteckige „Löcher“ (Bodenprofilgruben) gegraben oder mit der Rammkernsonde Bohrkerne gewonnen. Wissenschaftler nahmen Humusproben sowie Bodenproben aus unterschiedlichen Tiefen. Hoch oben in den Baumkronen wurden Blatt- und Nadelproben gesammelt. Hierbei kamen über 50.000 Humus-, Boden- und Nadel-/Blatt-Proben zusammen, die anschließend in den Laboren auf ihre chemischen und z.T. auch physikalischen Eigenschaften untersucht wurden.

Die Außenaufnahmen der ersten BZE fanden von 1987 bis 1993 statt. Die Außenaufnahmen der zweiten BZE erfolgten in den Jahren 2006 bis 2008. Daran schlossen sich Probeanalysen, Datenprüfung und Auswertungen auf Länderebene an. Die von den Ländern erhoben Daten wurden an das Thünen-Institut übermittelt, dort geprüft, harmonisiert und zum bundesweiten Datensatz zusammengeführtRund 35 Wissenschaftler aus Einrichtungen des Bundes (Thünen-Institut, Umweltbundesamt, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe), aus forstlichen Forschungs- und Versuchsanstalten der Länder, von Universitäten, des Max-Planck-Instituts und anderen waren an der bundesweiten Auswertung beteiligt. Das Thünen-Institut koordinierte die Erhebung.

Waldböden

Quelle: http://www.bmel.de/DE/Wald-Fischerei/Waelder/_texte/Bodenzustandserhebung.html

Kräuter im Wald

Bärlauch:
Der Bärlauch schmeckt ähnlich wie Knoblauch und ist auch so zu verwenden. Er wirkt Blutdrucksenkend, Blutverdünnend, er senkt die Blutfette und wirkt antibakteriell.
Bärlauchbutter
250g Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen. 2Eßl. Olivenöl,  gehackten  Bärlauch, Petersilie und Schnittlauch und einen Spritzer Zitronensaft mit der Butter verrühren und mit Salz abschmecken.
Bärlauchquark
500g. Quark mit gehackter kl. Zwiebel, Schnittlauch, Bärlauch und Leinöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken..
Bärlauchpesto
50ml. Olivenöl mit gehackten Pinienkernen,eventuel ganz kurz angeröstet,  gehacktem  Bärlauch, 2TL geriebenem Parmesan und Salz gut mischen.

Sauerampfer:
Der Sauerampfer soll das Immunsysthem stärken, sowie das Verdauungssysthem fördern.  Seine Inhaltsstoffe: Eiweiß, Oxalsäure, sehr viel Vit.C, Carotin, Eisen, Gerbstoffe  und Hyperosid.
Sauerampfersuppe
Einige Handvoll Sauerampferblätter sammeln, zusammen mit Champignons und   Früglingszwiebeln im Mixer zerkleinern, in Gemüsebrühe gar kochen, mit  Kartoffelpürree andicken und mit saurer Sahne abschmecken.

Märzveilchen:
Die Blüten des wohlriechenden Veilchens können als Deko über Süßspeisen  gegeben werden, dienen als Aroma für Essig, oder können mit Zuckerguss kandiert  werden.

Huflattich:
Inhaltsstoffe sind 6-10% saure Schleimstoffe, Inulin und Gerbstoffe.
Die getrockneten Blätter werden als Tee aufgebrüht und dienen schon seit Urzeiten als Hustenmedizin bei trockenem Reizhusten.
Brennnessel und Löwenzahn sind ebenfalls zwei Wildkräuter, die man sowohl als Medizin, wie auch als Gemüse verwenden kann.

Kräuter

 

Quelle: https://www.naturwelt.org/kräuter/kräuter-im-frühling/