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Allgemein

Waldgebiet des Jahrs 2020/21 – Die Ivenacker Eichen

In diesem Jahr wurde bereits zum zehnten Mal das Waldgebiet des Jahres durch den Bund Deutscher Forstleute (BDF) ausgerufen. Wie bereits im letzten Jahr, fällt hier die Wahl auf die „Ivenacker Eichen“ in Mecklenburg-Vorpommern.

„Da durch die Corona-Beschränkungen in diesem Jahr die geplanten Veranstaltungen zum Waldgebiet des Jahres nicht stattfinden konnten, war es für den BDF ein Gebot der Fairness die Ivenacker Eichen auch im kommenden Jahr als ‚Waldgebiet des Jahres‘ zu betrachten, um die Einschränkungen dieses Jahres zu kompensieren.“ so BDF-Bundesvorsitzender Ulrich Dohle.

Das mit ca. 164 ha recht kleine Waldgebiet im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns wurde vom BDF ausgewählt, weil es die Tradition des mittelalterlichen Hutewaldes mit dem deutschlandweit wohl einmaligen Ensemble „1.000-jähriger Eichen“ erlebbar macht. Das Waldgebiet mit den namensgebenden Ivenacker Eichen verkörpert in spezieller Weise die im Mittelalter vorherrschende Wirtschaftsform der Waldweide. Die Begriffe „Waldweide“ oder „Hutung“ (abgeleitet von „hüten“) beschreiben die historische Landnutzungsform.Hierbei wurde Nutzvieh wie Kühe oder Schweine zur Futtersuche in die Wälder getrieben, denn bis weit in das 19. Jahrhundert waren Eicheln und Bucheckern unverzichtbare Bestandteile des Viefutters. Durch den Verbiss der Tiere kam es zu einem prägenden Nebeneffekt: der so reduzierte Aufwuchs führte zu einem deutlich verringerten Konkurrenzdruck für Bäume wie die Eiche, sodass sich diese zu typischen Hudebäume mit massiven Stämmen, weit ausladenden und tiefhängenden Kronen und starken, verzweigten Ästen entwickeln konnten. So kam es, dass Hudewälder einen fast parkähnlichen Charakter mit einer Vielzahl von Einzelbäumen aufwiesen. Die ältesten Eichen weisen mittlerweile eine Höhe von über 35 Metern, einen Umfang von 11,7 Metern und ein Holzvolumen von 140 Kubikmetern auf.

Bei den Ivenacker Eichen steht heute die Darstellung und Entwicklung dieser historischen Waldnutzungsform im Mittelpunkt aller Maßnahmen und Angebote. Hierzu gehört, dass beispielsweise keine baumchirurgischen Maßnahmen durchgeführt und Schäden an den Wurzeln durch eine Abstandsbegrenzungen vermieden werden. So kann der Charakter des Hudewaldes gewahrt werden. Seit dem Ende der Waldweide wird der für das offene und lichte Waldbild wichtige Verbiss von Jungpflanzen vor allem von Damwild übernommen. Ursprünglich wurden die Tiere für Jagdzwecke des Adels in den Wald der Ivenacker Eichen angesiedelt. Seit einigen Jahren unterstützen auch Muffelschafe und die seltene und gefährdeten Schweinerasse Turopolje den Erhalt des Hudewaldes im Ivenacker Tiergarten.

Ohne Zweifel zählen die Ivenacker Eichen damit zu den ältesten Bäumen Deutschlands und besitzen eine besondere Symbolkraft. Mit seinen rund 1.000-jährigen Eichen ist der Hudewald einmalig und in Bezug auf seinen Natur- und Kulturwert besonders schützenswert. Die vor Ort tätigen Forstleute tragen in vorbildlicher Weise zusammen mit Partner:innen aus der Region dazu bei, die alte Waldbewirtschaftungsform lebendig zu erhalten und sichern zudem das wertvolle Ökosystem im Rahmen verschiedener Naturschutzstrategien und angepasster Waldwirtschaft.

Und es ist Herbst!

Schon länger sah es sehr danach aus, jetzt ist es offiziell: Der Herbst ist da. Zumindest aus meteorologischer Sicht, denn heute, am 1. September, ist meteorologischer Herbstanfang. Und damit beginnt auch die Pilzsaison! Gerade jetzt ist die beste Zeit bei Waldspaziergängen die Augen nach Pilzen besonders weit aufzuhalten. Durch den recht nassen Sommer, stehen die Chancen darauf, fündig zu werden in diesem Jahr besonders gut. Doch bei der Suche stellen sich einige Fragen: In welchen Wäldern findet man denn überhaupt die heißbegehrten Speisepilze?

Grundsätzlich wachsen Pilze in den unterschiedlichsten Biotopen. Essbare Pilze kann man an vielen Standorttypen finden: Einige Arten bevorzugen Böden von Nadel-, Misch- oder Laubwäldern, andere hingegen wachsen bevorzugt auf Wiesenstandorten. Fündig werden kann man nahezu überall dort, wo der Boden frei und nicht von zu vielen krautigen Pflanzen bedeckt ist. Rotkappen beispielsweise findet man bis in den November unter Birken, Pappeln und Hainbuchen. Pfifferlinge und Steinpilze sind in Laub- und Nadelwäldern zu finden, Maronen gedeihen bevorzugt unter Kiefern und Fichten, da sie saure Böden bevorzugen. Auf Wiesen und Weiden fühlt sich der beliebte Wiesen-Champignon wohl. In Naturschutzgebieten und Nationalparks ist das Sammeln von Pilzen verboten.

Vor der Ernte des Pilzes ist es ratsam, zu prüfen, ob dieser genießbar ist oder nicht. Das wahllose Sammeln und spätere Bestimmen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch Teile von Giftpilzen einschleichen. Zudem sind diese zwar für Menschen ungenießbar und teilweise gefährlich, doch dienen sie für Tiere als Nahrungsquelle und sind bedeutsam für das Ökosystem.

Bei einigen Speisepilzen besteht Verwechslungsgefahr mit ähnlich aussehenden Giftpilzen. Ein klassisches Beispiel sind Wiesen-Champignons und die hochgiftigen Knollenblätterpilze. Hier kann ein sehr auffälliges Unterscheidungsmerkmal helfen: Wiesen-Champignons haben rosafarbene oder braune Lamellen, Knollenblätterpilze weiße. Manche Pilzarten stehen unter Schutz und dürfen laut Bundesartenschutzverordnung gar nicht oder nur in geringen Mengen gesammelt werden.

Gerade am Anfang kann es schwerfallen, die unterschiedlichen Arten sicher zu bestimmen. Hier ist es sinnvoll, sich am besten von erfahrenen Sammler*innen begleiten zu lassen. Eine große Hilfe sind zudem Pilzführungen, die häufig von Volkshochschulen und vom NABU im Herbst angeboten werden.

Earth Overshoot Day 2021

In diesem Jahr fiel der Earth Overshoot Day („Welterschöpfungstag“ oder „Weltüberlastungstag“) auf den 29. Juli. Dieser markiert den Tag des Jahres, an dem die menschliche Nachfrage nach natürlichen Ressourcen der Erde größer ist, als deren Kapazität zur Reproduktion dieser Ressourcen im laufenden Jahr. Zusammengefasst: Ab diesem Tag lebt die Menschheit über ihre Verhältnisse.

Zum Vergleich: 2020 fiel dieser auf den 22. August und in den beiden Jahren zuvor ebenfalls auf den 29. Juli. Es wird vermutet, dass im COVID Lockdown leichte Ressourcengewinne dazu führten, dass der Weltüberlastungstag 2020 rund 3 Wochen später eintrat. Leider waren diese nur von kurzer Dauer. Das diesjährige Datum unterstreicht erneut die Dringlichkeit, einen wirtschaftlichen Aufschwung voranzutreiben, bei dem dem alle innerhalb der Möglichkeiten unserer Erde entwickeln können.

„Schon nach sieben Monaten, bereits am 29. Juli, haben wir das Kontingent unserer Erde an biologischen Ressourcen für 2021 aufgebraucht. Falls Sie daran erinnert werden müssten, dass wir uns in einer klimatischen und ökologischen Notsituation befinden, dann tut dies der Earth Overshoot Day», sagte Susan Aitken, Bürgermeisterin von Glasgow, im Namen des Global Footprint Network und der Scottish Environment Protection Agency (SEPA).

Die Liste der natürlichen Ressource der Erde ist lang, dazu zählen saubere Luft, Erdöl, Wasser, Kohle und das Holz unserer Wälder. Doch auch andere Rohstoffe, Flächen sowie die Funktion und Qualität von Umweltkomponenten wie Boden, Luft und Wasser oder genetische Vielfalt (H. Schütz, S. Bringe: Ressourcenverbrauch von Deutschland – aktuelle Kennzahlen und Begriffsbestimmungen – Erstellung eines Glossars zum „Ressourcenbegriff“ und Berechnung von fehlenden Kennzahlen des Ressourcenverbrauchs für die weitere politische Analyse, 2008). Der eigene Ressourcenverbrauch lässt sich anhand des Ökologischen Fußabdruckes berechnen, der als eine Art Buchhaltungssystem für die Umweltressourcen unserer Erde verstanden werden kann.

Auf der Angebotsseite stehen die natürlichen Flächen der Erde: von Wäldern, über Meere, bis hin zu Wüsten und Seen. Hierbei wird auch die unterschiedliche „biologische Produktivität“ der Erdoberfläche berücksichtigt. Das Ergebnis entspricht der Biokapazität der Erde. Die Einheit der Biokapazität ist die biologisch produktive Fläche – dargestellt in der Maßeinheit „globale Hektar“ (gha) (vgl. Brot für die Welt „Über den ökologischen Fußabdruck“).

Auf der Nachfrageseite steht die Höhe des Verbrauchs an Biokapazität durch die Menschen. Sei es durch die Nutzung von Freiflächen durch Bauland oder die Rodung eines Waldes zur Energiegewinnung. Jedes menschliche Wirtschaften beansprucht natürliche Fläche.

Der ökologische Fußabdruck stellt somit die Leistungsfähigkeit des Systems Erde dar und trifft eine Aussage darüber, wieviel Biokapazität gemessen in Hektar durch die Erde bereitgestellt werden muss, um die die Nachfrage der Menschheit an die natürlichen Ressourcen zu decken. (vgl. Lexikon der Nachhaltigkeit). Anhand einer Grafik des Global Footprint Network (Abb. 1) kann man deutlich erkennen, dass unsere Nachfrage bereits seit Beginn der 1970er Jahre das Angebot der natürlichen Ressourcen überschreitet und somit ein ökologisches Defizit besteht.

Abb. 1: Naturreserven-Defizit-Trend weltweit (Quelle: http://www.footprintnetwork.org)

 

Neben dem Earth Overshoot Day gibt es auch die nationalen Overshoot Days. So fiel der deutsche Erdüberlastungstag 2021 auf den 5. Mai, 2020 und 2019 fiel er bereits auf den 3. Mai. Wären alle Nationen so verschwenderisch wie wir, würden wir den Berechnungen zufolge jährlich im Schnitt 2,9 Erden verbrauchen. Damit zählt Deutschland gemeinsam mit Nationen wie USA (5), Australien (4,6) und Russland (3,4) zu den besonders verschwenderischen Nationen (vgl. Abb. 2).

Abb. 2: Grafik: © Global Footprint Network

 

Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu senken. Dies reicht von kleinen, alltäglichen Verhaltensänderungen wie die Vermeidung von Plastiktüten, dem Kauf regionaler, saisonaler Produkte, dem Verzicht auf tierische Produkte oder der Nutzung des Fahrrads für kurze, gerne auch lange Wegstrecken, statt die Fahrt mit dem Auto.
Wollt ihr wissen, wie hoch euer ökologischer Fußabdruck ist? Unter www.fussabdruck.de könnt Ihr euren persönlichen Ökologischen Fußabdruck mit einfachen Fragen zu den Themen „Ernährung“, „Wohnen“, „Mobilität“ und „Konsum“ ermitteln und erfahren, wie Ihr ihn verringern könnt.

Die tierischen Helfer des Waldes – Der Specht

Der Wald hat viele tierische Helfer, die das Ökosystem aktiv gestalten und dabei helfen, dieses stabiler und vielfältiger zu machen. Ein besonders prominenter Helfer ist der Specht. Denn Spechte sind recht auffällige Vögel, die sich nicht nur durch ihre charakteristischen Rufe, sondern vor allem auch durch die Klopfgeräusche und das Trommeln bei der Nahrungssuche, der Bekanntmachung des Revieranspruches und der Partnerinnensuche bemerkbar machen. Spechte, die Architekten und Baumeister des Waldes, sind typische Bewohner alter strukturreicher Wälder und leben auch in vielen historischen Parkanlagen mit altem Baumbestand, wo sie Nahrung und Platz für ihre Bruthöhlen finden.

Der Buntspecht

Von den weltweit über 200 Spechtarten sind 10 auch in Deutschland beheimatet. Darunter ist der Buntspecht wohl der bekannteste Vertreter und gleichzeitig auch mit Abstand am häufigsten anzutreffen. Er ist als Generalist unter den Spechten besonders flexibel bei der Besiedelung neuer Lebensräume. Darauf folgen in ihrer Häufigkeit der Schwarzspecht, sowie der Grünspecht. Der Schwarzspecht ist die größte einheimische Spechtart und ein typischer Bewohner alter Buchenbestände, der jedoch auch in Nadelwäldern brüten kann.

Ein Schwarzspecht Pärchen

Etwas seltener kommen bei uns die Mittelspechte sowie Kleinspechte vor, was auf ihren speziellen Ansprüchen an die Qualität der Lebensräume beruht. So bevorzugt der Mittelspecht beispielweise Hartholzauen und artenreiche und alte Laubmischwälder, deren Vorkommen stark begrenzt ist. Durch das Bundesnaturschutzgesetz sind alle in Deutschland heimischen Spechtarten besonders oder streng geschützt.

Der Kleinspecht

 

Doch welchen Nutzen haben die Spechte für die Wälder?

Spechte sind Höhlenbrüter und ziehen ihre Jungen in Baumhöhlen auf. Durch ihren Höhlenbau tragen sie zur Anreicherung von Biotopholzstrukturen bei. Denn die Spechthöhlen dienen nicht nur zahlreichen anderen Vogelarten als Brutstätte, sondern werden auch von verschiedenen Säugetieren wie z. B. dem Siebenschläfer, Fledermäusen und Insekten als Wohnraum genutzt. So nimmt der Specht als Schlüsselart eine besondere Rolle ein, indem er durch seine Holzarbeiten aktiv Schutz-, Brut- und Aufzuchträume für andere Tierarten schafft. Denn von den vielen nicht mehr selbst bewohnten oder halbfertigen Baumhöhlen profitiert am Ende eine Vielzahl anderer Tierarten.

Der Grünspecht

Als Insektenfresser hilft er zudem, unter anderem die Zahl der Borkenkäfer zu reduzieren. Mit seiner langen, klebrigen Zunge, ist es ihm möglich, auch im Holz versteckte Larven zu jagen, die anderen Jägern verborgen bleiben. Somit nimmt der Specht eine wichtige Funktion bei der Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts in seinen Lebensräumen ein. Vor allem Dreizehenspechte haben sich auf Borkenkäfer spezialisiert und spielen für die Regulation von Käferpopulationen in nadelholzdominierten Wäldern eine wichtige Rolle. Laut wissenschaftliche Untersuchungen kann beispielsweise ein einzelner Dreizehenspecht 670 000 Borkenkäfer pro Jahr vertilgt (Quelle: Waldwissen.net).

Baummarkierungen und ihre Bedeutung

Habt ihr euch auch schon öfter mal gefragt, was eigentlich die verschiedene Markierungen an den Bäumen zu bedeuten haben? Mit Hilfe unseres Partners Landesforsten Rheinland-Pfalz lösen wir nun das Rätsel!

 

©Landesforsten.RLP.de / igreen.de

Horstbaum: Das Zeichen „HB“ steht für Horst-Baum und deutet auf einen Brutbaum eines besonders geschützten Vogels hin. Der Horst ist ein großes Vogelnest. Diese Bäume werden damit besonders geschützt und sollen erhalten bleiben. Insbesondere in der Zeit der Brut und Jungenaufzucht sollte man sich hier sehr leise verhalten und den Vogel nicht stören.

 

©Landesforsten.RLP.de / igreen.de

Biotop-Baum-Gruppe: Bäume, die bis an ihr Lebensende stehen bleiben sollen, werden mit weißen Wellenlinien markiert. Diese Bäume sollen als Totholz auf natürliche Weise sterben. Ähnlich wie Horstbäume, sollen auch diese Bäume als Lebensraum seltener, besonders schützenswerter Tiere bei Forstarbeiten berücksichtigt werden, damit sie beim Fällen und dem Transport der Entnahmebäume nicht beschädigt werden. Oft finden sich in den Bäumen Wohnlöcher von Spechten und Fledermäusen, zudem werden sie gern von verschiedenen Lebewesen wie z.B. Insekten und Pilzen besiedelt.

 

©Landesforsten.RLP.de / igreen.de

Machinengasse: Da schwere Maschinen nicht überall in den Wäldern fahren dürfen, ist diese Markierung eine Art Verkehrszeichen. Denn durch die beiden roten Linien auf den Bäumen wissen die Fahrer:innen der Maschinen welche Wege sie nutzen dürfen. Ziel ist es, möglichst wenig Waldboden zu schädigen. An diesem Baum führt also eine Waldgasse in den Baumbestand, welche nicht mit normalen Straßenautos befahrbar ist, sondern dem Transport des Holzes an die LKW-befahrbare Waldstraße dient.

 

©Landesforsten.RLP.de / igreen.de

Zukunftsbaum: Die weißen Punkte entlang des Stammes weisen auf besonders gesunde und wertvolle Bäume hin. Sie zeigen den Förster:innen, dass diese Bäume noch lange stehen und wachsen sollen. Zukunftsbäume, auch Z-Bäume genannt, sind Bäume, die sich wirtschaftlich betrachtet zu besonders wertvollen Exemplaren entwickeln können.

 

©Landesforsten.RLP.de / igreen.de

Entnahmebaum: Um den Baumnachbarn Platz zu machen, werden diese Bäume mit einem roten Schrägstrich gekennzeichnet und bei der nächsten Pflegemaßnahme den Wäldern entnommen. So können zum Beispiel Zukunftsbäume-Baum, Biotopbäume oder Horstbäume eine größere Krone bilden.

 

©Landesforsten.RLP.de / igreen.de

Totholz: Ein Ausrufezeichen am Stamm zeigt einen Totholzbaum an, der nicht gefällt wird. Hier ist Vorsicht geboten, denn abgestorbene Äste können plötzlichen herunterfallen oder der ganze Baum steht kurz vor dem Umfallen.

Erste Baumpflanzung 2021

Wir freuen uns wieder über tolle Neuigkeiten!

In den letzten Wochen fanden die nächsten Baumpflanzungen im Rahmen unseres Projektes BaumGeben statt, bei denen die Mitarbeitenden des Forstamtes Saarburg weitere Bäume ausgebracht haben.

Auch bei den aktuellen Baumpflanzungen, die wir gemeinsam mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz und unserem Projektpartner Landal GreenParks durchgeführt haben, stehen vor allem die hohen Baumverluste infolge der anhaltenden Trockenheit im Sommer in den letzten Jahren im Fokus.

Denn unsere Wälder sind sowohl Klimaschützer als auch Klimaopfer zugleich, da es mit den Änderungen des Weltklimas nicht nur vermehrt zu Wetterextremen kommt, sondern auch zum Auftreten neuer Baumkrankheiten, wodurch einzelne Baumarten besonders gefährdet sind.

Intakte Wälder helfen, den hohen CO2-Gehalt der Luft zu regulieren, da Bäume und Wälder der Atmosphäre beim Wachstum das klimaschädliche CO2 entziehen. Dieses wird im Holz der Bäume und im Boden Wälder große Mengen gespeichert. Dadurch spielen die Wälder im natürlichen Kohlenstoffkreislauf eine unersetzliche Rolle und tragen einen großen positiven Beitrag zur Klimabilanz bei. Diese Leistung ist gefährdet, wenn der Klimawandel unsere Wälder weiter schwächt! Ohne die Klimaschutzleistungen der Wälder wären die CO2-Emissionen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz um 26 Prozent höher. Das zeigt, welch zentrale Rolle der Wald zur Erreichung der Klimaschutzziele spielt!

Nach der Studie Klimaschutz durch Forst- und Holzwirtschaft Rheinland-Pfalz (2017) liegt die Klimaschutzleistung bei 9,8 Mio. t CO2 pro Jahr und gliedert sich wie folgt auf:

Waldspeicher:                  3,7 Mio. t CO2

Holzproduktespeicher:     0,5 Mio. t CO2

Substitution:                     4,5 Mio. t CO2

Windenergie                     1,1 Mio. t CO2

(Quelle: Landesforsten Rheinland-Pfalz)

Mit unseren Pflanzungen kommen wir unserem Ziel den Wald fit für den Klimawandel zu machen, Baum für Baum für Baum etwas näher.

DIY: Ein Vogelhaus aus Holz mit Kindern bauen

Im Vergleich zu Menschen benötigen Vögel kein ausgefallenes Design für ihre Unterkunft – sie halten sich immer an Minimalismus und Funktionalität. Deswegen muss man, um ein Vogelhaus aus Holz zu bauen, kein besonderes handwerkliches Geschick haben. Man braucht eher richtiges Material und Werkzeuge.

Unser DIY-Vogelhaus kann praktisch mit einem Holzbrett / einer Holzpalette und einem gewöhnlichen Werkzeugsatz hergestellt werden. Es kostet also wenig bis gar nichts, aber wird echten Mehrwert für die einheimischen Vögel liefern.

Je nachdem, wie viel Zeit Sie in Ihr DIY-Projekt zu investieren wollen, können Sie verschiedene Formen des Hauses planen. Es kann eine quadratische Holzkiste mit einem flachen oder schrägen Dach oder wirklich ein kleines Häuschen werden. Beide Varianten sind kein Hexenwerk; der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie für eine komplizierte Variante ein paar Winkelschnitte ausführen müssen.

Für dieses DIY-Projekt benötigen Sie:

●        eine Bohrmaschine

●        ein paar Schrauben mit Grobgewinde (Dübel oder Nägel)

●        eine Stichsäge

●        einen Schaufelbohrer für Holz (optional)

●        eine Handsäge

●        ein Lineal oder ein Maßband

●        einen Bleistift

 

1. Vorbereitung: Material auswählen und abmessen
Baumaterialien sollten sparsam verwenden werden, besonders wenn es um Holz geht, da die Waldfläche auf unserem Planeten rapide abnimmt. Daher stellen wir sicher, dass unsere Materialreste minimal sind, und markieren und schneiden das Holzstück entsprechend. Um das richtige Ergebnis zu erzielen, müssen Sie das präzise und proportional richtig machen. Zum Beispiel kann das Schneiden einer Holzdiele mit der  Größe von 300 x 800 mm  nach folgendem Schema erfolgen:

Natürlich können Sie auch eine Holzdiele jeder anderen Größe verwenden, wobei Sie ungefähr die gleichen Proportionen beibehalten sollten. Wenn Sie mit den Markierungen fertig sind, sägen Sie alle Teile mit einer Stichsäge aus. Grundsätzlich können Sie auch eine gewöhnliche Bügelsäge verwenden. In diesem Fall erhalten Sie jedoch nicht ganz gleichmäßige Schnitte und aufgrund von Verzerrungen wird der Zusammenbau, insbesondere für Kinder, viel problematischer. Elektrowerkzeuge sind schneller und einfacher zu verwenden. Sie können auch überlegen, Dübel, Nägel oder Schrauben zu verwenden, um die Teile des Häuschens später aneinander zu befestigen. Wir nehmen hier Schrauben.

Nach dem Sägen verarbeiten Sie die Oberflächen sorgfältig mit mittelkörnigem Sandpapier, um alle Unregelmäßigkeiten und Splitter zu beseitigen und das Häuschen schön und sicher zu machen. Sie müssen die Sicherheit des Bauprozesses beachten. Weisen Sie Kinder nur Aufgaben zu, die diese nicht gefährden. Auf keinen Fall sollten Sie ein Kind mit dem Werkzeug alleinlassen.

Bitte beachten: Die Dachdielen sollten nicht von gleicher Größe sein, eine davon sollte länger sein (ungefähr um die Länge einer Plattendicke), dadurch wird der Überhang des Daches auf beiden Seiten gleich sein. In unserem Fall, mit einer Plattendicke von ca. 2 cm, sollten die Dielen 140 und 160 mm lang sein.

 

2. Den Eingang und die Stange anfertigen
Die Vorderwand soll einen kleinen Eingang haben. Dafür markieren Sie mit einem Bleistift den Umriss der Öffnung. Er sollte am besten in der Mitte oder in der oberen Hälfte der Wand sein. Bohren Sie dann ein Loch in die Mitte der markierten Öffnung, sodass ein Stichsägeblatt hineingeht, oder verwenden Sie einen Schaufelbohrer. Treten Sie jetzt 15 mm vom unteren Rand der Öffnung zurück und bohren Sie ein Loch für die Stange. Die Stange kann aus einem kleinen Stück übrig gebliebener Diele gefertigt werden. Geben Sie ihm mit Messer und Sandpapier eine zylindrische Form. Die Stange wird mit einer Schraube an der Vorderwand angebracht.

 

3. Konstruktionsphase: die gefertigten Teile zusammenbauen
Um die Teile des Vogelhausgerüstes zu verbinden, nehmen Sie zuerst die zwei Hälften des Daches und bohren Sie zwei Löcher in den größeren Teil und schrauben Sie die andere Hälfte daran mit den Schrauben. Der Winkel muss genau 90 Grad sein. Dann ist das Dach schon fertig. Legen Sie es erst mal beiseite, bis Sie den Rest zusammenbauen.

Jetzt bohren Sie 5 Löcher in die Vorder- und Rückwand vor (wie auf dem Bild gezeigt wird), damit das Holz nicht splittert. Die Löcher sollen sich in einem Abstand von der Dielenkante befinden, der der Hälfte ihrer Dicke (10 mm in unserem Fall) entspricht, sodass die Schrauben während der Installation genau in die Mitte des angebrachten Teils kommen. Verbinden Sie die Vorderwand mit den Seitenwänden und richten Sie sie entlang der Unterkante aus. Und dann machen Sie dasselbe mit der Rückwand und der Bodenplatte. Bei korrekter Ausführung des Schneidens sollte der Boden genau passen. Wenn es jedoch nicht passt, keine Sorge! Messen Sie den benötigten Parameter auf der gefertigten Konstruktion mit einem Lineal und legen Sie ihn auf den Rohling der Bodendiele. Schneiden Sie den Überschuss ab. Jetzt haben Sie das richtig passende Teil.

Ein kleiner Tipp: Sie können kleine Löcher für Entwässerung und Luftzirkulation in jede Ecke der Bodenplatte schneiden. Dies kann Verrottungsprozessen und Pilzbefall vorbeugen.

Danach befestigen Sie die Bodendiele durch die Löcher an der Vorder- und Rückwand von der Unterseite des Hauses mit zwei Schrauben. Um das Dach zu montieren, stellen Sie das vorher gefertigte Dach auf dem Hausgerüst so hin, dass das Dach mit der Rückwand ausgerichtet und leicht wie ein Visier über dem Eingang überhängen wird. Bohren Sie dann 4 Löcher hinein, um das Dach dann anschließend mit Schrauben zu befestigen.

 

4. Dekorieren
Zum Streichen eines Vogelhauses empfehlen wir Leinöl. Natürlich können Sie eine übliche Farbabdeckung auftragen. Mithilfe des Leinöls wird jedoch die Holzfarbe und -struktur beibehaltet, was für Vögel von Vorteil ist. Wenn Sie das Häuschen etwas bunter machen möchten, können Sie zum Leinöl Rote-Beete-Saft hinzufügen. Falls Sie Ihren Kindern nicht sehr viel Bauarbeit anvertrauen konnten, können Sie ihnen die Dekoration weitgehend überlassen.

5. Aufhängen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Vogelhaus aufzuhängen. Wir empfehlen, eine zusätzliche Diele an der Rückwand des Häuschens anzubringen und es in einer Höhe von mindestens 2-3 Metern an der Wand eines Gartenhauses anzuschrauben oder an einen Baum zu binden. Stellen Sie sicher, dass keine direkten Sonnenstrahlen aufs Haus fallen und dass keine Raubtiere die Vogelbehausung reichen können. Versuchen Sie nach jeder Brutzeit, das Vogelhaus herunterzuholen und zu säubern.

 

Das Team von BaumGeben bedankt sich bei Michael Brauer, Blog-Autor bei Hansagarten24, der diesen Artikel für unseren Blog geschrieben hat.

 

Der lange Weg zu klimafitten Wäldern

Mit den Baumpflanzungen unseres Projektes „Baumgeben“ helfen wir gemeinsam mit unseren Partnern dabei, unsere Wälder klimafit zu machen. Aber was heißt das eigentlich?

Ein Teil dieser Mammutaufgabe ist der Waldumbau, der die Anpassungsfähigkeit unsere Wälder stärken soll. Die Forstleute haben die Herausforderungen des Klimawandels schon vor einigen Jahrzehnten erkannt und frühzeitig mit dem langwierigen Umbau unserer Wälder begonnen. Doch der Waldumbau ist nicht von heute auf morgen zu bewältigen, sondern er beginnt mit einer bedachtsame Einleitung von Abläufen, die sich über viele Jahre oder Jahrzehnte erstrecken.

Ein Teil des Waldumbaus ist die sogenannte „Vorausverjüngung“, bei der geeignete klimatolerantere und schattenertragende Baumarten wie Weißtannen oder Buchen unter das Kronendach von schon vorhandenen Bäumen gepflanzt oder gesät werden. Die Jungbäume können so im Schutz der Altbäume zu einer klimaresistenteren Baumgeneration heranwachsen und so in Zukunft einen Zweigenerationenwald entstehen lassen. Und dies ist ohne radikale Eingriffe in das Ökosystem möglich.

Ziel der Projekte zum Waldumbau ist die Abkehr von reinen Monokulturen, oft von instabilen Nadelwäldern, hin zu Laub- und Mischwäldern. Denn reine Nadelwälder sind meist sehr viel anfälliger gegenüber Dürre, Sturm oder Borkenkäferbefall und sollen mit Hilfe der Durchmischung langfristig stabilisiert und so zu ökologisch wertvollen Mischwäldern weiterentwickelt werden. Erfreulicherweise wächst der Anteil der Mischwälder stetig, wie die Bundeswaldinventur deutlich aufzeigt (Nachzulesen unter: https://bwi.info/).

Baumpflanzungen im Herbst/Winter 2020

Unsere Wälder haben sich über Jahrhunderte an das bisherige Klima gewöhnt. Wenn sich das Klima ändert, dann sind die Bäume gezwungen, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Eine Waldgeneration ist sehr langlebig, oft über 100 oder 200 Jahre. Dadurch, dass sich die mittlere Jahrestemperatur seit 1871 bis heute um 1,6 Grad erhöht hat, ist der Wald in große Schwierigkeiten geraten. 43% der Fläche in Rheinland-Pfalz ist bewaldet und schon heute weisen 84% der Waldbäume Schäden auf.

Die deutsche Forstwirtschaft setzt sich schon seit Jahren durch die Pflanzung von Mischbaumarten aktiv für den Aufbau klimastabiler Wälder ein. Denn nachhaltige und klimastabile Wälder der Zukunft setzen sich aus verschiedenen Baumarten zusammen, wie beispielsweise aus den heimischen Arten Eiche, Buche oder Weißtanne, die besser an die künftigen Klimabedingungen angepasst sind. Ziel ist es, dadurch das Schadensrisiko für den Wald zu minimieren.

Bei den aktuellen Baumpflanzungen, die wir gemeinsam mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz und unserem Projektpartner Landal GreenParks  durchgeführt haben, stehen vor allem die hohen Baumverluste infolge der anhaltenden Trockenheit im Sommer in den letzten Jahren im Fokus.

 

Für Rheinland-Pfalz werden für die nächsten 10 Jahre bis zu 50% Baumverluste erwartet. Neben der Holzschwemme, die den Holzpreis jetzt schon massiv in den Keller gedrückt hat, ergeben sich eine Vielzahl von Anstrengungen, die für den Waldumbau unternommen werden müssen. Dabei ist es unabdingbar, dass die Wälder „klimafit“ gemacht werden.

Bei der sogenannten Vorausverjüngung werden überwiegend aus Monokulturen kranke Bäume entfernt und neue Bäume – unterschiedliche Arten – unter dem Dach der noch vorhandenen Bäume aufgezogen. Das schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und der feuchtere Boden bietet bessere Wuchsvoraussetzungen.

In den stark vom Borkenkäfer betroffenen Waldgebieten erfolgt meist der Kahlschlag bevor neue Bäume nachgepflanzt werden können. Diese Methode ist sehr aufwändig, sind doch in den ersten 5 Jahren nach Pflanzung Minimum 2 komplette Durchforstungsgänge notwendig, um die jungen Bäume vom schneller wachsenden Niedergestrüpp freizustellen. Gerade in Hanglagen ist das eine harte und anspruchsvolle Handarbeit. Auch brauchen wiederaufgeforstete Kahlschlagflächen Schutz vor Wildverbiss und werden deshalb häufig eingezäunt.

 

Im Forstamt Saarburg konnten insgesamt in Kahlschlägen und Vorausverjüngung 7.200 Bäume gepflanzt werden: 1.000 Stieleichen im Forstrevier Wawern,  6.000 Weißtannen, 100 Moorbirken, 100 Traubeneichen im Forstrevier Klink
Im Forstamt Hochwald, Forstrevier Reinsfeld-Grimburg, wurden bis zum Jahresende 2.800 Buchen als Vorausverjüngung unter Fichten gepflanzt.

Das vorrangigste Ziel ist es, in den nächsten Jahren unseren Wald fit für den Klimawandel zu machen. Dafür sind große Anstrengungen notwendig, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns für den Erhalt unseres Waldes verstärkt stellen müssen. Jeder kann helfen, denn Walderhalt ist Klimaschutz. Das bedeutet nicht, dass man auf Holz verzichten muss, im Gegenteil: Nachhaltig erzeugtes und zertifiziertes Holz schützt das Klima und bindet CO2.

Initiative “MeinWaldKlima” gestartet

Unser Wald ist in Not und braucht uns – mehr denn je. Wir alle lieben die Wälder und wissen, dass sie unter der Klimakrise leiden. Umso erschreckender ist es mit anzusehen, dass die Klimakrise mitten im Herzen der Wälder angekommen ist und Millionen Bäume in Folge von Dürren, Hitzewellen, Stürmen und Schädlingsbefall in den letzten Jahren abgestorben sind. Nun wird klar, dass die Forstleute die allgegenwärtige Klimakrise nicht einfach „wegpflanzen“ können, da sich die natürlichen Lebensbedingungen der heimischen Baumarten in den letzten Jahrzehnten und ganz besonders in den Hitzesommern 2018 bis 2020 zu stark und zu schnell verändert haben. Unsere Wälder sind deshalb auf die dringende Mithilfe und Unterstützung der gesamten Gesellschaft angewiesen.

Da engagierter Klimaschutz der wirkungsvollste Waldschutz ist, können wir alle unserem Wald helfen! Zu diesem Zweck haben die Landesforsten Rheinland-Pfalz Ende Oktober die Initiative „MeinWaldKlima“ ins Leben gerufen.

Quelle: www.meinwaldklima.de

Zweck der Kampagne ist es, die breite Bevölkerung mit Social-Media –Aktionen, Plakaten, einem Aktionsheft und einer Themenwebsite für den Schutz des Klimas und damit für den Schutz der Wälder zu gewinnen. Und klimafreundliches Handeln wird mit Preisen belohnt! Allen Klimaaktivist*innen winken wertvolle, klimafreundliche Preise aus den Bereichen Energie, Mobilität und Konsum, wie ein E-Bike, der Jahresbedarf an Ökostrom für zwei Haushalte oder ein Wochenende in einem @Landal Natur-Ferienpark mit Übernachtung.

Nach dem Motto „Du brauchst den Wald und der Wald braucht dich“ sind alle eingeladen, ihr Herz für den Wald zu zeigen und sich damit aktiv für die Zukunft des Waldes einzusetzen.

Alle Infos findet ihr unter http://www.meinwaldklima.de. Hier werden dazu Mitmach-Aktionen zum Klimaschutz angeboten und jede*r kann ein persönliches Klimaversprechen abgeben und ein Aktionsheft für seine / ihre eigene Klimaschutz-Challenge bestellen.

Klimaschutz ist der beste Waldschutz – werde Waldklimaaktivist*in!